Während der Französischen Revolution herrschte in Frankreich von 1792 bis 1804 die Erste Republik. In dieser Zeit kam es zu mehreren politischen Unruhen und mehrere Fraktionen kämpften um die Macht. Die Französische Revolution begann 1789 und beendete bald die französische Monarchie. Im September 1792 wurde die Erste Republik ausgerufen. Das Land wurde damals von einem Nationalkonvent regiert, in dem verschiedene politische Gruppen vertreten waren. Die Erste Republik kann in mehrere Phasen unterteilt werden. Herrschaft der Girondisten (1792–1793): Die Girondisten waren eine gemäßigte Gruppe, die sich die Republik als konstitutionelle Monarchie vorstellte. Im Jahr 1793 übernahmen jedoch die Jakobiner, eine radikalere Gruppe, die Macht. Herrschaft der Jakobiner (1793–1794): Die Jakobiner unter der Führung von Maximilien Robespierre errichteten eine Diktatur. In dieser Zeit wurden Tausende Menschen als Feinde der Revolution hingerichtet. Dieser Zeitraum wird auch als Terror bezeichnet. Der Thermidor (1794–1799): 1794 wurden Robespierre und mehrere andere Jakobiner hingerichtet. Die Macht wurde von einer gemäßigteren Gruppe übernommen, den Thermidorianern. Im Jahr 1795 wurde eine neue Verfassung verabschiedet, die das Direktorium, ein fünfköpfiges Exekutivorgan, schuf. Zeitraum des Direktoriums (1795–1799): Der Zeitraum des Direktoriums ist durch politische Instabilität und Korruption gekennzeichnet. Im Jahr 1799 stürzte General Napoleon Bonaparte durch einen Putsch das Direktorium und gründete ein Konsulat. Konsulatszeit (1799–1804): Napoleon regierte Frankreich als Erster Konsul. Im Jahr 1804 krönte er sich selbst zum Kaiser und beendete damit die Erste Republik. Die bedeutendsten Ereignisse der Ersten Republik. Hinrichtung des Königs (1793): XVI. Der französische König Ludwig wurde wegen Hochverrats hingerichtet. Der Vendée-Krieg (1793–1796): In der Region Vendée brach ein Bauernaufstand gegen die Republik aus. Die Französischen Revolutionskriege (1792–1802): Frankreich befand sich mit mehreren europäischen Ländern im Krieg.
Während der Ersten Französischen Republik (1792-1804) erlebte das Münzwesen bedeutende Veränderungen, die politische und soziale Veränderungen widerspiegelten. Während der Revolution wurde das Dezimalsystem eingeführt und ersetzte den Livre. Die neue Währung wurde der Franc, unterteilt in 100 Centimes. Auf den Münzen sind die republikanischen Ideale und Werte (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit) abgebildet. Üblich sind Phrygische Mütze, Eichenzweig, Lorbeerkranz und die Aufschriften „Liberté, Égalité, Fraternité“. Münzen wurden hauptsächlich aus Silber und Gold geprägt, es gab jedoch auch Münzen aus Kupfer und anderen Legierungen. Münzarten: Franc: Er war die Basiswährung und wurde in verschiedenen Stückelungen geprägt (z. B. 5 Franc, 10 Franc, 20 Franc). Centime: Ein Hundertstel eines Francs, das waren kleinere Münzen. Andere Münzen: Es wurden auch Münzen zu besonderen Anlässen oder zu Ehren einzelner Personen geprägt. Münzpolitik: Konvention (1792-1795): Während der Revolutionsregierung wurde das Münzwesen den Kriegsbedürfnissen und der Wirtschaftskrise angepasst. Verzeichnis (1795–1799): Sie strebten eine Stabilisierung an, doch wirtschaftliche Probleme bereiteten weiterhin Schwierigkeiten. Konsulat (1799–1804): Mit der Machtübernahme Napoleon Bonapartes wurde auch das Münzwesen stärker zentralisiert. Während der Revolution wurden Assignaten eingeführt, Papiergeld, dessen Wert jedoch aufgrund der Inflation schnell sank. In diesen turbulenten Zeiten war Geldfälschung weit verbreitet, was die wirtschaftliche Lage zusätzlich erschwerte.