Der Kuang-hsu-Kaiser, oder Aisin Gioro Zaitian, war der zehnte Herrscher der Qing-Dynastie und von 1875 bis 1908 Kaiser von China. Während seiner Herrschaft war seine Tante mütterlicherseits, Kaiserin Cixi, die eigentliche Machthaberin, die erheblichen Einfluss auf die Staatsangelegenheiten hatte. Kaiser Guangxu wurde am 14. August 1871 geboren und starb am 14. November 1908. Während seiner Herrschaft verlor China den ersten Platz Im Chinesisch-Japanischen Krieg, der zum Vertrag von Simonoseki führte, erwarben mehrere ausländische Mächte, darunter Deutschland, Gebiete von China. Nach diesen Ereignissen leitete der Kaiser die Hundert-Tage-Reformen ein, die darauf abzielten, schnell politische, rechtliche und soziale Veränderungen herbeizuführen. Die Reformen stießen jedoch auf erheblichen Widerstand seitens der Qing-Bürokratie und wurden schließlich 1898 nach einem von Kaiserin Cixi, Yuan Shikai und Ronglu unterstützten Putsch rückgängig gemacht. Nach dem Putsch wurde Kaiser Kuang-hsu praktisch abgesetzt und bis zu seinem Tod unter Hausarrest gehalten Tod. Nach seinem Tod bestieg sein Neffe Puyi den Thron.
Während der Herrschaft von Kaiser Kuang-hsu (1875–1908) erfuhr die Münzprägung Chinas bedeutende Veränderungen. Der Kaiser führte zunächst die traditionelle chinesische Prägepraxis der Kupfermünzen fort. Doch in den 1890er Jahren befand sich Chinas Wirtschaft in einer Krise und die Regierung brauchte neue finanzielle Maßnahmen. In diesem Umfeld begann Kaiser Kuang-hsu, moderne Münztechnologien in China einzuführen. Die Regierung baute neue Münzstätten und begann mit der Prägung neuer Münztypen, beispielsweise Silber- und Goldmünzen. Diese neuen Münzen wurden mit modernerer Technologie hergestellt und erwiesen sich als zuverlässiger als herkömmliche Kupfermünzen. Die Münzreformen von Kaiser Kuang Hsu hatten erhebliche Auswirkungen auf Chinas Wirtschaft. Die Einführung moderner Münzen trug zur Stabilisierung der Wirtschaft bei und trug zur Verbesserung der Effizienz des Handels bei.