Das Königreich Jugoslawien hörte im April 1941 nach der Invasion der Achsenmächte auf zu existieren und sein Territorium wurde aufgeteilt. Serbien wurde unter deutsche Militärverwaltung gestellt und das serbische Gouvernement wurde gegründet, das von den Deutschen kontrolliert wurde, während es formal als Marionettenstaat unter der Führung von Milan Nedić operierte. Das Gebiet wurde hauptsächlich für militärische und wirtschaftliche Zwecke genutzt und die serbische Nationalbank gab einen von den Besatzern genehmigten Dinar aus. Das Gouvernorat bestand bis Oktober 1944, als die Rote Armee und jugoslawische Partisanen Serbien befreiten.
Während des Zweiten Weltkriegs, zwischen 1941 und 1944, wurde im deutsch besetzten Serbien das serbische Gouvernement eingerichtet, das formal von Milan Nedić geleitet wurde, in Wirklichkeit jedoch unter der Kontrolle Nazi-Deutschlands stand. Das Wirtschafts- und Finanzsystem unterlag ebenfalls der Kontrolle der Besatzer, sodass auch die Prägung und Ausgabe von Banknoten entsprechend gestaltet wurde. Die Nationalbank Serbiens gab mit Zustimmung der Deutschen neues Geld aus, vor allem verschiedene Stückelungen des Dinars. Dazu gehörten: Papiergeld: 50-, 100- und 500-Dinar-Banknoten (1941–1943). Münzen: 1 und 2 Dinar (Zink, 1942), 10 Dinar (Zink, 1943), 50 Para (Kupfer-Nickel, 1942). Das Geld bestand oft aus billigeren Metallen wie Zink, was die wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Krieges widerspiegelte. Auch das Aussehen der Banknoten und Münzen spiegelte die ideologischen und politischen Bedingungen der Besatzungszeit wider: Nationale Symbole wurden oft aufgegeben oder verändert, und auch Spuren deutscher Einflüsse waren auf ihnen zu erkennen.