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Vereinigte Staaten - Bundesrepublik

Die Geschichte der Vereinigten Staaten begann 1776, als die dreizehn britischen Kolonien ihre Unabhängigkeit erklärten. Dies war nicht nur eine politische Sezession, sondern legte auch den Grundstein für eine neue Regierungsform, eine Bundesrepublik. Am 4. Juli wurde die Unabhängigkeitserklärung verabschiedet, die hauptsächlich von Thomas Jefferson verfasst wurde. Das Dokument besagte, dass alle Menschen gleich geboren sind und das Recht auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück haben. Die philosophischen Grundlagen der Erklärung entstammten den Ideen der Aufklärung, insbesondere den Gedanken John Lockes. 1775–1783 – Unabhängigkeitskrieg: Der Krieg entstand aus Protesten gegen die englische Unterdrückung, insbesondere gegen Steuern und Zölle. George Washington führte die amerikanischen Truppen an, die 1781 bei Yorktown einen entscheidenden Sieg errangen. Der Frieden von Paris von 1783 erkannte die Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten offiziell an. 1787 wurde die US-Verfassung die erste geschriebene, moderne republikanische Verfassung der Welt. Es führte die Gewaltenteilung ein: Legislative (Kongress), Exekutive (Präsident) und Judikative (Oberster Gerichtshof). Das Wesen des föderalen Systems: Die Staaten sind in bestimmten Angelegenheiten unabhängig, regieren das Land jedoch gemeinsam. Das Wahlrecht war ursprünglich auf männliche Landbesitzer beschränkt. Im 19. Jahrhundert wurde es schrittweise ausgeweitet: Die Grundsteuer wurde abgeschafft, und Frauen sowie Afroamerikaner erhielten das Wahlrecht. Die Bill of Rights (Erklärung der Rechte) garantierte 1791 die Grundfreiheiten. Im 19. Jahrhundert dehnten sich die USA nach Westen aus und bildeten ihr heutiges Territorium. Der Bürgerkrieg (1861–1865) entbrannte aus Streitigkeiten über die Sklaverei und die Rechte der Staaten. Im 20. Jahrhundert wurden die USA zu einer Weltmacht und stärkten gleichzeitig ihre demokratischen Institutionen durch interne Reformen.

Bundesrepublik Prägung

Das US-Währungssystem entstand während des Unabhängigkeitskrieges und hat sich seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. 1776: Die USA erklärten ihre Unabhängigkeit. Kontinentaldollar: Papiergeld, das vom Kongress zur Kriegsfinanzierung ausgegeben wurde. Es war weder durch Gold noch Silber gedeckt. Es verlor schnell an Wert – daher das Sprichwort: „Not worth a Continental“. 1792: Der „Coinage Act“ wurde verabschiedet, der das US-Münzsystem begründete. Die Philadelphia Mint wurde gegründet – die erste offizielle Münzanstalt. Der US-Dollar wurde als offizielles Zahlungsmittel eingeführt. Die ersten Münzen wurden aus Silber und Gold geprägt, zum Beispiel: Half Dime (halber Zehncentstück), Silver Dollar (Silberdollar), Eagle (Goldmünze, 10 Dollar). 1861: Die ersten „Greenback“-Banknoten erschienen – grünes Papiergeld. 1913: Das Federal Reserve System, die Zentralbank der USA, wurde gegründet. Ihre Aufgabe ist es, Geld auszugeben und die Stabilität der Wirtschaft zu gewährleisten. Banknoten werden als „Federal Reserve Notes“ bezeichnet. Banknoten: 1, 2, 5, 10, 20, 50, 100 Dollar. Porträts berühmter Präsidenten (z. B. George Washington, Abraham Lincoln). Berühmte Gebäude auf der Rückseite (z. B. Weißes Haus, Lincoln Memorial). Münzen: 1 Cent (Penny), 5 Cent (Nickel), 10 Cent (Dime), 25 Cent (Quarter), 50 Cent (Half Dollar), 1 Dollar. Der Prägeort wird durch einen Buchstaben angegeben: P (Philadelphia), D (Denver), S (San Francisco), W (West Point). Seltenheiten und Sammlerstücke: 20-Dollar-Goldmünze von 1933: Eine der wertvollsten amerikanischen Münzen. Silberdollar von 1804: Für Millionen von Dollar versteigert. Liberty Head Nickel von 1913: Es wurden nur 5 Stück geprägt – allesamt Raritäten.


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