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Österreich - Ottnang

Ottnang am Hausruck ist eine malerische Marktgemeinde in Oberösterreich im Hausruckviertel mit einer reichen historischen Vergangenheit. Ursprünglich gehörte sie zum Herzogtum Bayern. Im 12. Jahrhundert kam sie zu Österreich. 1490, als das Herzogtum geteilt wurde, kam sie zu Österreich ob Enns. Im frühen 19. Jahrhundert wurde sie mehrmals von Napoleons Truppen besetzt. Die Kriege wirkten sich negativ auf Wirtschaft und Bevölkerung der Region aus. 1918, als die Republik Österreich gegründet wurde, wurde sie Oberösterreich einverleibt. Im Februar 1934 kam es in Thomasroith zu politischen Auseinandersetzungen mit Todesopfern. 1938 trat Österreich dem Deutschen Reich bei und Ottnang wurde Teil des Gaues Oberdonau. Nach dem Zweiten Weltkrieg fiel die Gemeinde wieder an Oberösterreich. Die Mehrheit der Einwohner ist römisch-katholisch, es gibt aber auch lutherische und muslimische Gemeinden.

Ottnang Prägung

In Österreich, insbesondere in der Stadt Ottnang, entwickelte sich in den 1920er Jahren ein interessantes Finanzphänomen: die Ausgabe von Notgeld. Dieses Geld war kein offizielles Staatsgeld, sondern eine lokale Initiative, eine vorübergehende Lösung für die Geldknappheit. Ottnang Notgeld – 1920Typ: Papierbasiertes Notgeld (Notgeld)Nennwert: 10 und 20 HellerAusgabejahr: 1920Material: PapierZweck: Linderung der wirtschaftlichen Schwierigkeiten nach dem Ersten Weltkrieg, insbesondere des KleingeldmangelsSie waren oft mit kunstvollen Grafiken, lokalen Motiven und einer begrenzten Gültigkeit versehen. Nach dem Ersten Weltkrieg kam es zu starker Inflation und Kleingeldknappheit. Die zentrale Münzprägeanstalt konnte den Bedarf der Bevölkerung nicht decken. Städte wie Ottnang druckten ihr eigenes Geld, um die lokale Wirtschaft am Laufen zu halten. Heute sind diese Notgelder seltene numismatische Stücke, insbesondere wenn sie in gutem Zustand erhalten sind.


Ottnang Geld