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Österreich - Weissenkirchen bei Frankenmarkt

Weissenkirchen bei Frankenmarkt, auch bekannt als Weißenkirchen in der Wachau, liegt in Niederösterreich und blickt auf eine reiche historische Vergangenheit zurück. Diese malerische Stadt liegt am linken Donauufer im Herzen der berühmten Region Wachau, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Das Gebiet wurde erstmals im Jahr 830 in schriftlichen Quellen erwähnt, Weißenkirchen wurde erstmals 1258 erwähnt. Kaiser Friedrich III. verlieh der Siedlung 1459 den Status einer Marktgemeinde und verlieh ihr später das Wappen Maximilians I. Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt wurde 1190 erbaut und 1531 auf Befehl von König Ferdinand I. mit Mauern und Türmen gegen türkische Angriffe befestigt. Im 16. Jahrhundert wurde die Mehrheit der Bevölkerung protestantisch, doch 1624 wurden die Prediger vertrieben und viele Einwohner wanderten mit ihnen aus. Die Siedlung wurde während des Bauernaufstands 1596–1597 geplündert und im Dreißigjährigen Krieg (1645) von den Schweden besetzt. Während der Napoleonischen Kriege 1805 brach Marschall Mortier von hier zur Schlacht bei Dürnstein auf und floh nach seiner Niederlage hierher zurück1. Weißenkirchen ist mit rund 500 Hektar Weinbaugebiet der größte Weinbauort der Wachau. Teisenhoferhof: Eine burgähnliche Wehranlage aus dem 16. Jahrhundert, die heute als Kulturzentrum dient und das Wachaumuseum sowie ein Weinbaumuseum beherbergt.

Weissenkirchen bei Frankenmarkt Prägung

Im Jahr 1920 gab die Gemeinde Weißenkirchen bei Frankenmarkt in Österreich ein 50-Heller-Notgeld heraus. Notgeld ist eine lokale Währung, die in Zeiten wirtschaftlicher Krisen oder Geldknappheit ausgegeben wurde. Nach dem Ersten Weltkrieg, insbesondere zwischen 1919 und 1921, gaben viele österreichische Gemeinden Notgeld aus, da die offizielle Währung des Landes für den alltäglichen Handel nicht ausreichte. Merkmale des 50-Heller-Notgelds von Weißenkirchen: Herausgeber: Gemeinde Weißenkirchen bei Frankenmarkt, Bundesland Oberösterreich. Jahr: 19. Mai 1920. Material: Papier. Größe: ca. 58 × 82 mm Vorderseite: Ein Mann steht auf einem Feld, im Hintergrund die Pfarrkirche von Weissenkirchen bei Frankenmarkt OO. Rückseite: Porträt der Heiligen Margarete und die Inschrift: „Gutschein der Gemeinde Weissenkirchen bei Frankenmarkt OO“. Diese Banknote hatte keine lange Lebensdauer: Sie wurde am 31. Dezember 1920 offiziell aus dem Verkehr gezogen. Heute gilt sie als Rarität und ist bei Numismatikern begehrt.


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