Notgeld war ein Geldersatz, der in Deutschland, darunter auch in Bayern und Kaiserslautern, insbesondere während des Ersten Weltkriegs und der darauffolgenden Wirtschaftskrisen ausgegeben wurde. Diese Münzen wurden nicht offiziell vom Staat ausgegeben, sondern von lokalen Behörden, Städten, Unternehmen oder Privatpersonen herausgegeben, um den Bargeldmangel zu lindern. Auch in der Stadt Kaiserslautern tauchten Notmünzen auf. Diese lokal ausgegebenen Münzen und Banknoten spiegelten oft die einzigartigen Merkmale der Stadt oder des Herausgebers, seine Geschichte oder die Stimmung in Kriegs- und Krisenzeiten wider. Die Existenz des Kaiserslauterer Notgeldes begann mit seiner Ausgabe, die in der Regel als Reaktion auf eine wirtschaftliche Notlage erfolgte. Sie wurden von der Bevölkerung als Zahlungsmittel im lokalen Handel akzeptiert. Allerdings war ihr Wert nicht konstant und sie verloren gegenüber offiziellem Geld oft an Wert oder waren nur für einen bestimmten Zeitraum gültig. In Zeiten der Hyperinflation verlor das Notgeld seine Kaufkraft und war nicht mehr im Umlauf.
Die Kaiserslauterner Notmünzen sind interessante numismatische Stücke, die eine schwierige Zeit der Geschichte widerspiegeln. Notgeld wurde üblicherweise in Zeiten wirtschaftlicher Krisen, Kriege oder Bargeldknappheit ausgegeben, um den reibungslosen Ablauf des lokalen Handels sicherzustellen. Auch in Bayern und Kaiserslautern kam es zu solchen Problemen, insbesondere im frühen 20. Jahrhundert. Notgeld hatte oft ein besonderes Design und einzigartige Markierungen, die es vom offiziellen Staatsgeld unterschieden. In Kaiserslautern gab es beispielsweise 10-Pfennig-Notmünzen, die ortsspezifische Motive und Inschriften enthielten.